10 Jahre Herzensraum – ein Weg voller Wachstum, Begegnung und echter Verbindung

Für meine Mama.
Ich danke dir für dieses Leben und dafür, dass du mich
immer unterstützt und an mich geglaubt hast.

Ein Blick hinter die Kulissen…

Zehn Jahre Herzensraum in einen einzigen Blogbeitrag zu packen ist gar nicht so einfach.
Denn hinter diesen Jahren liegen nicht nur Ausbildungen, Workshops und Coachings, sondern vor allem persönliche Entwicklung, Begegnungen, Wachstum und viel gelebtes Leben.
Umso mehr freut es mich, heute einige Gedanken, Erfahrungen und Herzensmomente mit euch zu teilen, die diesen Weg geprägt haben.

Dieser Beitrag handelt vom Mut, dem eigenen Herzen zu folgen, von persönlichem Wachstum und Entwicklung, von Hochsensibilität, Achtsamkeit und der Kraft echter Begegnungen. Es geht um Weiblichkeit, Selbstfürsorge, Familie und Vereinbarkeit, um Dankbarkeit und Visionen – und letztlich um die vielleicht wichtigste Erkenntnis auf diesem Weg: Dass wir Menschen wieder mehr wir selbst sein dürfen. 🌿

Der 1. Juni 2016 – ein Meilenstein für mich

Am 1. Juni 2016 habe ich mein Gewerbe als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin angemeldet.
Nach Jahren in einem Büroberuf, den ich zwar gewissenhaft und gut „erledigt“ habe, der mich innerlich jedoch nie wirklich erfüllt hat, wollte ich endlich meiner eigentlichen Berufung folgen: Menschen begleiten.

Heute – zehn Jahre später – blicke ich mit viel Dankbarkeit auf diesen Weg zurück.
Und gleichzeitig darf ich erkennen, wie sehr sich in diesen Jahren nicht nur meine Arbeit verändert, sondern auch ich mich selbst entwickelt habe.

Denn Herzensraum war für mich nie einfach „nur“ ein Business.
Es war von Beginn an immer etwas Lebendiges, etwas, das mit mir wachsen durfte.

Wie alles begonnen hat…

Meine Coaching-Ausbildung ab 2013 hat in mir etwas tief bewegt. Ich durfte inspirierende Trainer:innen kennenlernen und erleben, wie kraftvoll echte, wertfreie Begleitung sein kann.
Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst näherzukommen, Klarheit zu finden und neue Perspektiven zu entwickeln – das hat mich von Anfang an berührt.

Damals wusste ich plötzlich ganz klar: Das möchte ich auch machen.

Ich wollte Menschen bei Themen begleiten, die ihnen wirklich wichtig sind. Nicht nur funktionieren, sondern sich selbst wieder spüren. Nicht nur Rollen erfüllen, sondern herausfinden, wer sie eigentlich wirklich sind und wofür sie brennen!

2014 habe ich dann eine Entscheidung getroffen, die sich gleichzeitig mutig und beängstigend angefühlt hat: Ich habe meinen sicheren, gut bezahlten Job verlassen, um Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen.

Und dann kam das Leben mit einem wunderschönen Augenzwinkern dazwischen: Eine Woche nach meiner Gewerbeanmeldung habe ich erfahren, dass ich schwanger bin.

Rückblickend fühlt sich das fast symbolisch an.
Denn mit meinem ersten Herzenskind und mit Herzensraum-Coaching ist damals zur gleichen Zeit Neues ins Leben gekommen…

Was „Herzensraum“ für mich bedeutet

Schon damals war mir klar, dass ich mit meiner Arbeit einen Raum schaffen möchte. Nicht nur einen physischen Raum in Form meiner Praxis, sondern vor allem einen inneren Raum.

Einen Raum, in dem Menschen ganz sie selbst sein dürfen, sich zeigen und öffnen dürfen, wieder Zugang zu ihrem eigenen Herzen finden dürfen.

Genau dafür steht Herzensraum bis heute.

Im Kern geht es in meiner Arbeit darum, Menschen dabei zu begleiten, immer mehr der Mensch zu werden, der sie tatsächlich sind – und nicht der Mensch, der sie glauben sein zu müssen.

Denn viele von uns tragen Rollen, Erwartungen oder alte Zuschreibungen mit sich herum. Manche wurden uns von außen gegeben, manche haben wir uns selbst übergestülpt. Und oft verlieren wir dabei irgendwann den Kontakt zu uns selbst.

Coaching bedeutet für mich deshalb nicht, Menschen „zu optimieren“, sondern ihnen einen sicheren, wertschätzenden Raum zu geben, in dem sie sich selbst wieder begegnen können.

Wie sich meine Arbeit im Laufe der Zeit verändert hat

Mit den Jahren hat sich natürlich auch meine Arbeit weiterentwickelt – weil auch ich selbst mich weiterentwickelt habe.

2018 kam meine Spezialisierung hinzu: das Thema Hochsensibilität, mein absolutes Herzensthema.

Durch die Geburt meiner Tochter und einen langen persönlichen Prozess wurde mir bewusst, dass ich selbst hochsensibel bin. Das war zunächst ehrlich gesagt nicht nur leicht. Es gab Phasen, in denen ich meine Feinfühligkeit eher als Belastung erlebt habe und auch heute oft noch so wahrnehme.

Doch mit der Zeit durfte ich erkennen, welche Stärken darin liegen.

Meine Hochsensibilität hilft mir heute, Menschen sehr fein wahrzunehmen. Zwischen den Zeilen zu hören. Stimmungen und Bedürfnisse oft früh zu spüren. Natürlich immer achtsam und respektvoll – denn jeder Mensch entscheidet selbst, worauf er oder sie eingehen möchte.

Gerade dadurch wurde mir noch bewusster, wie wichtig ein sicherer und wertfreier Raum ist.

Aus dieser persönlichen Entwicklung heraus bekam später auch die Achtsamkeitspraxis einen immer größeren Stellenwert in meinem Leben und in meiner Arbeit.

Achtsamkeit hat mich in vielen Phasen getragen, stabilisiert und unterstützt – und irgendwann ergab sich daraus ganz selbstverständlich der Wunsch, diese Erfahrungen auch weiterzugeben.

So entstanden meine Workshops rund um Achtsamkeit, innere Balance und bewussteres Leben.

Im letzten Jahr kam zusätzlich das Thema „Wechseljahre“ dazu – ein Thema, das mir persönlich und gesellschaftlich sehr am Herzen liegt, das so viele Frauen betrifft und dennoch oft noch viel zu wenig Raum bekommt.

Auch hier geht es letztlich wieder darum:
Menschen in wichtigen Lebensphasen achtsam zu begleiten.

Wachstum verläuft nicht geradlinig…

Wenn ich auf diese zehn Jahre zurückblicke, dann sehe ich nicht nur Entwicklung, sondern auch viele unterschiedliche Phasen.

Da war die Zeit des Aufbaus.
Die erste Schwangerschaft, während der ich meine Homepage erstellt, Konzepte entwickelt und Schritt für Schritt mein Business aufgebaut habe.

Dann gab es ganz natürliche Pausen und „Karenzzeiten“, weil meine beiden Kinder auf die Welt gekommen sind. Zeiten, in denen mein Fokus noch stärker auf meiner Familie lag, die für mich immer Mittelpunkt meines Lebens ist.

Natürlich bedeutete das manchmal auch, dass für die Selbstständigkeit (und für mich selbst) wenig Raum blieb. Und gleichzeitig haben mich genau diese Erfahrungen menschlich sehr wachsen lassen.

Meine Kinder haben mich auf ganz eigene Weise gelehrt, achtsamer, noch menschlicher und ehrlicher zu werden und noch bewusst hinzuspüren, was wirklich zählt.

Die Herausforderungen der Selbständigkeit…

Selbstständigkeit bedeutet nicht nur Freiheit und Selbstverwirklichung.
Sie bedeutet auch Unsicherheit, Zweifel und Verantwortung.

Es gab immer wieder Momente, in denen ich mich gefragt habe:
Kann ich damit wirklich langfristig ein Einkommen für unsere Familie schaffen, monetär etwas beitragen?

Oder auch: Wie erreiche ich Menschen mit dem, was ich eigentlich geben möchte?

Und ich durfte lernen, Pausen zu machen. Gerade als selbstständiger Mensch ist man nie ganz „fertig“. Urlaub fühlt sich manchmal nicht wirklich wie Urlaub an. Auch das gehört zur Realität dazu.

Gleichzeitig bin ich unglaublich dankbar dafür, eine Arbeit machen zu dürfen, die sich für mich sinnvoll anfühlt. Eine Arbeit, für die ich wirklich brenne!

Bestimmt auch deshalb, weil ich meinen Kindern vorleben möchte, dass es wichtig ist, den eigenen Weg zu finden und sich zuzutrauen, ihn auch zu gehen!

Nicht nur danach zu schauen, was man „machen sollte“, sondern hinzuspüren:
Was begeistert mich?
Wofür möchte ich mich einsetzen?
Was ist wirklich meins?

Denn ich glaube zutiefst daran, dass man jederzeit im Leben umlenken darf. Vermutlich haben wir alle nur dieses eine Leben – warum also dauerhaft in etwas verharren, das uns nicht entspricht und uns Energie nimmt?

Bei mir war dieser Schritt „erst“ mit Anfang 30 – und heute bin ich mir selbst sehr dankbar, ihn gewagt zu haben.

Jede/r von uns darf erkennen:
So wie es gerade ist, passt es vielleicht nicht mehr für mich.

Und darf sich fragen:
Was brauche ich wirklich?
Welche Schritte braucht es jetzt?

Eine der wichtigsten Coaching-Fragen, die ich je gehört habe und selbst immer wieder gerne stelle: Was will das Leben in dieser Situation von mir?

Genau bei solchen Fragen begleite ich Menschen besonders gerne.

Was sich durch meine Arbeit verändern darf

Was sich üblicherweise durch meine Arbeit verändert, ist oft zuerst die Sichtweise auf sich selbst.

Menschen beginnen wieder liebevoller mit sich umzugehen.
Sie lernen, sich selbst wieder wahrzunehmen – nicht nur ihre Aufgaben, Rollen oder Verpflichtungen.

Selbstfürsorge ist dabei ein wesentliches Thema.

Und oft entsteht dadurch etwas sehr Schönes:
Menschen werden wieder weicher. Nicht schwach – sondern menschlicher. Verbundener mit sich selbst. Mitfühlender. Echter.

Gerade diese Menschlichkeit empfinde ich heute als etwas unglaublich Wertvolles.

Die Themen Weiblichkeit, Selbstwert, Sensibilität und persönliche Entwicklung begleiten meine Arbeit dabei immer wieder.

Und mir ist besonders wichtig, Menschen achtsam, feinfühlig und ohne Bewertung zu begleiten.

Was ich als Coach gelernt habe

In diesen zehn Jahren habe ich vor allem gelernt, dass Entwicklung niemals abgeschlossen ist.

Ich lerne jeden Tag und bin auch sehr froh darüber.
Durch Ausbildungen, durch Erfahrungen, durch meine Kund:innen – und auch dadurch, dass ich mich selbst begleiten lasse, wenn ich Unterstützung brauche.

Denn ich finde es wichtig, auch die andere Seite zu kennen. Zu wissen, wie es sich anfühlt, sich jemandem anzuvertrauen. Wie wertvoll es ist, einen geschützten Raum zu haben, in dem man einfach sein darf.

Mein Verständnis von Coaching ist dadurch mit den Jahren noch tiefer geworden.

Ein gutes Coaching bedeutet für mich heute nicht, möglichst schnell Lösungen zu liefern. Sondern präsent zu sein. Offen zu sein. Menschen ohne Bewertung zu begegnen.

Wie ein leeres Blatt Papier.

Es geht darum, Resonanzräume zu schaffen, in denen Menschen ihre eigenen Antworten, ihre eigene Kraft und ihre eigenen Möglichkeiten wieder entdecken dürfen.

Begegnungen, die bleiben

Besonders berührend sind für mich die vielen Menschen, die ich begleiten durfte und darf.

Vor allem feinfühlige Frauen, Mütter und hochsensible Menschen finden oft den Weg zu mir. Vielleicht, weil wir einander auf einer bestimmten Ebene einfach verstehen, sie bei mir Resonanz finden.

Ich denke dabei an viele bewegende Geschichten. An Frauen, die wieder zu sich selbst zurückgefunden haben, und an Menschen, die gelernt haben, ihren eigenen Bedürfnissen wieder zuzuhören. An kleine und große Schritte zurück ins eigene Leben.

Und ich lerne auch selbst immer wieder von meinen Kund:innen.

Zum Beispiel, dass Echtheit wichtiger ist als Perfektion. Dass Menschen sehr wohl spüren, wenn man nervös oder aufgeregt ist – und dass genau darin oft Verbindung entsteht.

Achtsamkeit bedeutet eben auch, das wahrzunehmen, was gerade da ist, ohne sich dafür sofort zu bewerten oder sogar abzuwerten.

Dankbarkeit

Wenn ich heute auf diese zehn Jahre blicke, spüre ich vor allem eines: Dankbarkeit.

Dankbarkeit für meine Familie, meine Kinder, meinen Mann, meine Eltern, meine Schwiegereltern und all die Menschen, die zu unserem großen Familien- und Freundeskreis dazugehören.

Für meine Soul Sisters, meine engsten Freundinnen, mit welchen ich ehrliche, tiefe und authentische Gespräche führen darf – die mich begleiten und die auch ich begleiten darf.

Und auch mir selbst gegenüber empfinde ich Dankbarkeit. Dafür, dass ich den Mut hatte, es zu versuchen, dass ich diesen Schritt gegangen bin, obwohl ich nicht wusste, wohin er genau führen würde.

Meine Vision für die Zukunft

Ich wünsche mir, weiterhin Formate zu entwickeln, die mir entsprechen und mit denen auch ich selbst weiterwachsen darf. Workshops, Coachings und Räume, die Menschen wirklich stärken – besonders Frauen.

Ich wünsche mir, dass Frauen einander unterstützen, statt sich miteinander zu vergleichen. Dass wir einander vertrauen, ehrlich begegnen und uns offen austauschen dürfen. Denn ich glaube, dass darin unglaublich viel Kraft liegt.

Auch die Freiheit meiner Selbstständigkeit bedeutet mir viel.
Trotz aller Herausforderungen liebe ich es, meine Zeit flexibel gestalten zu können und für meine Familie da zu sein, wenn ich gebraucht werde.

Und ich wünsche mir, weiterhin einen Beitrag leisten zu dürfen – für meine Familie, für meine Kund:innen und für ein menschlicheres, achtsameres Miteinander.

Dabei geht es mir nicht um Perfektion – sondern darum, eine echte, ehrliche und spürbare Version von mir selbst zu sein: Als Frau, als Mutter, als Coach und vor allem als Mensch.

Und ich bin offen dafür, was daraus noch entstehen darf.
Für neue Ideen, Begegnungen und Kooperationen mit Menschen, die ähnliche Werte haben wie ich und auf dieser Welt ebenfalls etwas bewegen und bewirken möchten.

Herzensraum ist in all diesen Jahren nie nur ein Firmenname gewesen.
Es ist ein Ort, ein Gefühl und eine Haltung.

Und ich freue mich darauf, diesen Weg mit euch weiterzugehen.

 

Herzlichst

Eure Nicole

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