„Die Lust zu brennen!“, Teil 2/3

„Die Lust zu brennen!“

Teil 2/3

Dem Herzen folgen – es geht hier unter anderem um authentische Kommunikation und darum, sich selbst unmittelbar zum Ausdruck zu bringen, aus der Seele zu sprechen.

Hier besinnen wir uns auf unsere tatsächliche Berufung und unsere Lebensaufgabe.
Die Lust zu brennen ist für mich jene, mit meiner Freude über dieses Brennen auch andere zu begeistern, zu berühren und möglicherweise lange Verschüttetes wieder zum Leben zu erwecken.
Unsere Lebensaufgabe finden wir in uns selbst, so mein Ausbildner Wolfgang Stabentheiner, sie entsteht aus einer inneren Notwendigkeit und durch Inspiration – im Gegensatz zum Funktionieren.
Das Andersartige und Kreative stößt bei sich ausschließlich in ihrer Komfortzone aufhaltenden Menschen oft auf Widerstand – man hat es also nicht immer leicht, das eigene Besondere zu leben und der Welt anzubieten.
Gemäß Stabentheiner entspricht unsere Aufgabe „unserem Lied“, bei dem es um Ethik geht und darum, etwas zu tun, wofür wir uns selbst schätzen.

Music, my love…

Dieser Vergleich mit dem Lied gefällt mir sehr, denn für mich ist Musik immer schon ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Sie kann meiner Meinung nach durch die Intensität ihrer Laute und Klänge, durch die Gefühle die sie transportiert und auslöst, so viel mehr sagen als es der sprachlich Gewandteste unter uns je auszudrücken vermag.

Immer wieder habe ich den Eindruck, dass man bei Künstlern und eben auch bei Musikern besonders deren Lust zu brennen spüren kann, zumindest bei jenen, die ihre Songs und Texte selbst komponiert und geschrieben haben. Um ein Beispiel zu nennen, ich denke da an einen meiner Lieblingssänger, Freddie Mercury. In der Musik von Queen liegt so viel Liebe, Kraft, Lebensfreude und auch Schmerz – und da all dies von Herzen kommt, berührt sie mich auch in meinem, geht sozusagen mitten ins Herz.

Musik

Ich kann also Stabentheiners Meinung nur unterstreichen – dass Musik aus der Tiefe des Seins wächst. Ihr unterliegt ein innerer Drang, sich zum Ausdruck zu bringen und andere Menschen auf diese ganz intime und persönliche Weise am eigenen Sein teilhaben lassen zu wollen. Die Musik ist die Sprache der Seele.

Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo)

Dieses eben angesprochene „Sein“ ist der kreative, authentische Ausdruck unserer selbst und unserer Individualität – und entgegen der uns speziell in der Arbeitswelt oft verkauften Haltung, wir seien alle ersetzbar und der Einzelne könne nichts bewirken, spüre ich doch, dass uns unser Sein einzigartig und unersetzbar macht in dieser Welt.

„Even the smallest person can change the course of the future“ schrieb schon J.R.R. Tolkien in seinem Werk „Der Herr der Ringe“.

Ring

Wenn wir also „unser Lied“ singen, am richtigen Platz sind, dann geben wir das Beste, das andere von uns bekommen können. Hier bringen wir volle Leistung, sind motiviert, erfolgreich und gefordert, wir können wachsen und uns weiterentwickeln.

Fortsetzung folgt… zu den Themen „Persönliche Weiterentwicklung“ und „Ein Wandel in unserer Gesellschaft“

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