Buchtipp – Gerald Hüther: Was wir sind und was wir sein könnten. Ein neurobiologischer Mutmacher.

Ein inspirierender Buchtipp für Euch 🙂

Wie ihr vielleicht schon in meinen vorangegangenen Beiträgen gelesen habt, habe ich mich darin öfters auf den Neurobiologen Gerald Hüther bezogen – hier die entsprechende Literaturempfehlung von mir.

inspiration

Gerald Hüther: Was wir sind und was wir sein könnten. Ein neurobiologischer Mutmacher.


Gerald Hüther erklärt in seinem Buch „Was wir sind und was wir sein könnten“, wie wir unser Potenzial besser entfalten können und gibt dabei einen Einblick in die Erkenntnisse der Neurobiologie.

Auszug aus dem Klappentext:

„Unser Gehirn wird nicht so, wie es unsere genetischen Anlagen vorschreiben. Es lässt sich auch nicht wie ein Muskel trainieren. Es ist viel einfacher.

Unser Gehirn wird von ganz allein so, wie und wofür wir es mit Begeisterung benutzen. Menschen können aber auch ihre Begeisterungsfähigkeit verlieren, sogar kollektiv. Dann funktioniert ihr Gehirn zwar noch, aber es entwickelt sich nicht mehr weiter. Statt Potenzialentfalter, die sie sein könnten, bleiben solche Menschen dann nur Ressourcennutzer und Besitzstandwahrer. Immer neue Krisen, Burn-out, Depressionen und Demenzen werden dann zu Symptomen einer festgefahrenen Kultur.

Gerald Hüther plädiert deshalb für einen Wechsel von einer Gesellschaft der Ressourcenausnutzung zu einer der Potenzialentfaltung. Aus der Sicht des Neurobiologen zeigt er eindrucksvoll, wie es uns gelingen kann, aus dem, was wir sind, zu dem zu werden, was wir sein können.“

Was mir persönlich an diesem Buch besonders gefallen hat…

Hüther vermittelt, wir müssen nicht weitermachen wie bisher, festgefahren in alten Mustern und abhängig von unserem Alltag. Denn trotz technischer und materieller Errungenschaften ist die Menschheit nicht glücklicher geworden – im Gegenteil. Woran hakt es also? Hüther erklärt aus neurobiologischer Sicht, weshalb dies so ist und welche Möglichkeiten wir gleichzeitig haben. Zugleich bietet er kein „Patentrezept“ zum Glücklichsein, denn vielmehr müsse man „Gelingen durch Begeisterung“ selbst erspüren.

Wir können uns also selbst den Gefallen tun, uns ein wenig mehr mit uns selbst zu befassen, können nachfühlen, was uns denn so richtig begeistert, was uns erfüllt, wofür unser Herz schlägt – und uns ein Beispiel an Kindern nehmen, die ebendies tun – sich für etwas begeistern und dadurch die „Gießkanne der Begeisterung“ im Gehirn aktivieren und sich so wie selbstverständlich weiterentwickeln und wachsen.

Wir können wieder mehr zu uns selbst werden, zu den Menschen die wir eigentlich sind.
Und: es liegt allein in unserer Hand, dies zu tun! Kein System, keine Gesellschaft kann uns davon abhalten – diese Ausrede zählt nicht… Ich allein entscheide, ob ich dieses mein Leben „to the fullest“ lebe – oder eben mit angezogener Handbremse.

Dieses Buch motiviert leicht verständlich und unterhaltsam lesbar, den individuellen Lebensweg und die persönlichen Potenziale zu leben – und ist somit empfehlenswert für jeden, der sich selbst die Freude machen möchte, sein Leben noch authentischer und wirkungsvoller zu gestalten <3

Wem diese Meinung noch nicht konkret genug oder zu wenig wissenschaftlich ist – eine äußerst empfehlenswerte Rezension dieses Buches findet man auch auf Spektrum.de:

http://www.spektrum.de/rezension/was-wir-sind-und-was-wir-sein-koennten/1130622

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